Niemand ist nur stark

„Die starken Schultern müssen die Schwachen tragen.“ Das ist ein wichtiger Anspruch in einer solidarischen Gesellschaft. Aber wer mag schon als schwach gelten? Ist das nicht eine Diskriminierung, dass die einen als stark gelten und die anderen als schwach? Niemand ist nur stark und niemand ist nur schwach. Meistens leisten wir den Beitrag, den wir gerade können. Dass das Ergebnis am Ende zu etwas Gutem reicht, verdanken wir regelmäßig der Hilfe anderer. Auch der Vorstandschef einer Bank. Auch die Olympiasieger.
„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Die Jahreslosung schärft uns den Blick dafür, dass niemand etwas aus sich allein kann. Gottes Kraft und Gegenwart aber spüren wir Menschen am deutlichsten da, wo wir unsere Grenzen spüren. Dann sind wir nicht am Ende, sondern dann geht es überhaupt erst richtig los.

Mit den besten Wünschen für das noch junge neue Jahr 2012!

Hans-Peter Daub

Superindentent des Kirchenkreises Rotenburg

 

Kirchenkreistag verabschiedet Stellen- und Finanzplan

27.01.12

Auf ihrer jüngsten Sitzung beschloss der Kirchenkreistag einstimmig den Stellen- und Finanzplan für 2013 bis 2016. In einem langen Planungsprozess hatte er im Vorfeld die Prioritäten festgelegt. "Mit diesem Finanzplan kann es gelingen, nicht allein Kürzungen zu beklagen, sondern den Wandel zu gestalten", sagt Superintendent Hans-Peter Daub.

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Schulden, Scheidung, Schwangerschaft

18.01.12

25 Konfirmanden aus der Kirchengemeinde Ahausen haben jetzt die Evangelische Lebensberatungsstelle des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Rotenburg besucht. Einen Nachmittag lang nahmen sich Berater Zeit, um den Jugendlichen einen Einblick in ihre Arbeit zu geben und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

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Gruppenangeobt für Kinder, deren Eltern auseinandergehen

16.01.12

Die Evangelische Beratungsstelle in Rotenburg bietet im Frühjahr 2012 wieder eine Gruppe für Kinder aus Familien in Trennungs- und Scheidungssituationen an. Der Diplom Psychologe Benjamin Haase und die Diplom Sozial- pädagogin Sonja Windel wollen Kinder darin unterstützen, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und auszubauen.

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