Der Kirchenkreis Rotenburg

So ist Kirche hier im Kirchenkreis Rotenburg. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Lektorensonntag: Vielfalt von der Kanzel

Das „Priestertum aller Getauften“ ist eine evangelische Besonderheit. Es erlaubt Laien, Gottesdienste zu gestalten und zu predigen. Im Kirchenkreis Rotenburg gibt es immer mehr Menschen, die auf diese Weise das Gottesdienstangebot bereichern. Viele von ihnen werden das auch am Sonntag, 8. Februar, tun – dem Lektorensonntag.
In Scheeßel ist es beispielsweise Beate Ordemann, die den Gottesdienst leiten und mit der Gemeinde feiern wird. Sie hat im vergangenen Jahr ihre Ausbildung zur Lektorin abgeschlossen und wird nun ihren ersten Gottesdienst halten. „Ich freue mich auf diesen Tag. Ich empfinde es als Bereicherung, dass auch Laien ihre Erfahrungen und Hintergründe mit in den Gottesdienst einfließen lassen können.“

Unter der Leitung von Pastorin Haike Gleede, der Lektorenbeauftragten im Kirchenkreis Rotenburg, beschäftigen sich die Anwärter auf das Lektorenamt beispielsweise intensiv mit den einzelnen Elementen des Gottesdienstes wie Lesungen, Gebete, Begrüßung und Abkündigung.

„Ich fand es sehr spannend, so viel über die Hintergründe der Gottesdienstordnung zu erfahren. Das Wissen darüber, warum wir was im Gottesdienst machen und was es eigentlich bedeutet, ist inzwischen sehr verloren gegangen. Ich möchte das gern wieder mehr ins Bewusstsein bringen“, sagt Ordemann. Weitere Teilnehmende des letzten Kurses waren Angelika Hoppe aus Kirchwalsede, Birgit Biesterfeld aus Schneverdingen und Heinz Schall aus Heber.

„Ich habe bereits auf Weltgebetstagen Predigten gehalten. Viele haben gefunden, dass ich das ganz gut mache und haben mich ermutigt, den Lektorenkurs zu besuchen“, sagt Hoppe. Sie ist Ergotherapeutin und arbeitet in einem Seniorenheim. Lektoren kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und bringen die unterschiedlichsten Erfahrungen in die Gestaltung von Gottesdiensten und Predigten ein. „Das macht den Gottesdienst interessant“, findet Biesterfeld, die als Kassiererin arbeitet. Kursteilnehmer Schall pflichtet ihr bei. Er betreibt eine Firma für Multimedia-, Audio- und Video-Dienstleistungen. „Man kann wirklich neue Ideen einbringen. Ich freue mich, dass die Kirche dafür so offen ist.“

Der nächste Lektorenkurs startet vor den Sommerferien. Er findet statt an acht Abenden und zwei Samstagen. Nähere Auskünfte hierzu erteilt Pastorin Haike Gleede. Sie nimmt auch Anmeldungen entgegen, Telefon 04288/320 oder E-Mail haike.gleede@evlka.de.

 

 

 

DATUM

26. Januar 2015

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Intensive Arbeit: Heinz Schall (von rechts), Birgit Biesterfeld, Beate Ordemann und Angelika Hoppe während der Lektorenausbildung im Scheeßeler Lutherhaus mit Pastorin Haike Gleede.
Intensive Arbeit: Heinz Schall (von rechts), Birgit Biesterfeld, Beate Ordemann und Angelika Hoppe während der Lektorenausbildung im Scheeßeler Lutherhaus mit Pastorin Haike Gleede.
Intensive Arbeit: Heinz Schall (von rechts), Birgit Biesterfeld, Beate Ordemann und Angelika Hoppe während der Lektorenausbildung im Scheeßeler Lutherhaus mit Pastorin Haike Gleede.

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