Der Kirchenkreis Rotenburg

So ist Kirche hier im Kirchenkreis Rotenburg. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Informationen aus dem Kirchenkreistag

Susanne Briese wird am Sonntag, 1. März, in einem feierlichen Gottesdienst in ihr Amt als Superintendentin des Kirchenkreises Rotenburg eingeführt. Darüber informierte Hartmut Ladwig, Vorsitzender der Kirchenkreistags, auf der jüngsten Sitzung in der Rotenburger Auferstehungsgemeinde. Die Einführung übernimmt Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy um 15 Uhr in der Stadtkirche. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Briese war vom Kirchenkreistag im September zur Nachfolgerin von Hans-Peter Daub gewählt worden. Die Theologin arbeitet seit zehn Jahren als Pastorin in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Luthe im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Vorher war sie sechs Jahre lang Studieninspektorin im Predigerseminar Loccum gewesen und davor fünf Jahre Pastorin in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Uchte. Nach ihrem Studium in Bonn absolvierte sie das Vikariat im Predigerseminar Loccum. Von 2008 bis 2014 war sie Mitglied der 24. Landessynode und des Landessynodalausschusses der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Seit 2002 ist sie regelmäßige Autorin von Morgenandachten auf NDR Info und NDR Kultur und seit 2010 Mitarbeiterin in der Sendung Sonntagsgespräch des NDR 1.

Der Kirchenkreistag freut sich, dass der Termin für den Antrittstermin jetzt feststeht und möchte für einen guten Einstieg der neuen Superintendentin in ihr neues Amt sorgen. Briese wird für einen Kirchenkreis zuständig sein, der aus rund 60.000 Kirchenmitgliedern in 16 Kirchengemeinden besteht. Er erstreckt sich von Scheeßel im Norden bis Visselhövede im Süden, von Sottrum im Westen bis Schneverdingen und Heber im Osten.

 

Keine Kürzungen nötig

Kirchenkreistag beschließt Etat für 2015

Einstimmig votierten die Mitglieder des Kirchenkreistages für den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2015. Er hat ein Volumen von 5,09 Millionen Euro. Die Zuweisungen der Landeskirche betragen rund 2,84 Millionen Euro. Der Entgegen der Vorgaben der Finanzplanung 2013 bis 2016 konnten die Sachmittelzuweisungen für die Kirchengemeinden erhöht werden. Bei den vorgesehenen Stellenkürzungen liege der Kirchenkreis voll im Plan, konnte Änne Kühn, Kirchenamt Verden, vermelden.

Die Mittel werden hauptsächlich verwendet für Personal und Sachmittel in den Kirchengemeinden, Bauinstandhaltung und die Bereitstellung eines umfangreichen Beratungsangebots durch das Diakonische Werk im Kirchenkreis Rotenburg. Der Haushaltsplan liegt vom 5. bis zum 19. Januar 2015 in der Superintendentur zur Einsicht aus.

 

Landesweites Vorbild

Kirchenkreis Rotenburg: Die Ehrenamtskoordinatoren berichten über ihre Arbeit

Die Ehrenamtsarbeit im Kirchenkreis Rotenburg war Thema auf dem jüngsten Kirchenkreistag, der in der Auferstehungsgemeinde in Rotenburg stattfand. Die Anwesenden ließen sich von Gerlinde Wozniak und Wolfgang Besel, den Ehrenamtskoordinatoren im Kirchenkreis, über dieses wichtige Feld der Gemeindearbeit berichten.

Dabei wurde deutlich, dass die Ehrenamtsarbeit im Kirchenkreis ein Vorbild in der gesamten Landeskirche und weit darüber hinaus ist. „Immer wieder kommen Anfragen von anderen Kirchenkreisen, ob wir ihnen unser Konzept vorstellen können“, sagt Wozniak. Auch die Ehrenamtskoordination der Landeskirche Kurhessen-Waldeck hat bereits angefragt.

Die wichtigste Säule des Konzepts im Kirchenkreis Rotenburg sind die regionalen Ehrenamtskoordinatoren. Das sind feste Ansprechpartner für Ehrenamtliche, die es in jeder Kirchengemeinde gibt. Zu ihren Aufgaben gehört der enge Kontakt zu den Ehrenamtlichen vor Ort. Die Koordinatoren haben den Überblick darüber, welche Fähigkeiten die Ehrenamtlichen haben und in welchen Bereichen sie gern arbeiten möchten. Auf der anderen Seite kennen sie die Tätigkeitsfelder für Ehrenamtliche in ihren Gemeinden. Diese Informationen werden gesammelt und im Internet öffentlich gemacht, so dass sich Interessierte dort zusätzlich informieren können. „Ebenfalls wichtig ist eine Kultur der Wahrnehmung und Anerkennung“, erklärt Wozniak.

Ihre Aufgabe und die von Wolfgang Besel als Ehrenamtskoordinatoren auf Kirchenkreis-Ebene ist es, Netzwerktreffen mit den regionalen Ehrenamtskoordinatoren zu organisieren, sie zu informieren und zu beraten. „Wir wissen Bescheid über mögliche Weiterbildungsmaßnahmen und können über Förderrichtlinien informieren“, sagt Besel. „Und natürlich ist es auch wichtig, dass die regionalen Ehrenamtskoordinatoren ebenfalls Dank und Anerkennung für ihre Arbeit erfahren“, ergänzt er.

Die zwei Koordinatoren auf Kirchenkreis-Ebene halten den Kontakt zum Kirchenkreis und in die Landeskirche. Wozniak pflegt die Seiten der Freiwilligen-Initiative, zu finden unter www.kirche-rotenburg.de, unter dem Menüpunkt „Aktiv werden“: rund 60 Angebote der Freiwilligen-Initiative Rotenburg sind dort zu finden, für die ehrenamtlich Aktive gesucht werden.

Dass die Ehrenamts-Arbeit im Kirchenkreis Rotenburg so gut läuft, liegt auch daran, dass sie vom Kirchenkreis finanziell unterstützt wird. Neben Fortbildungen, Versicherungsschutz und Auslagenerstattungen stehen den fünf Kirchenregionen im Kirchenkreis und dem Kirchenkreis selbst je 6.000 Euro für die Dauer von vier Jahren zur Verfügung, um das Ehrenamt durch Aufbau von nachhaltigen Strukturen konkret zu fördern.

 

 

DATUM

15. Dezember 2014

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Susanne Briese kommt im März nach Rotenburg
Susanne Briese kommt im März nach Rotenburg
Susanne Briese kommt im März nach Rotenburg

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