Klausurtagung vom 14.-15. Januar 2011 in Hanstedt
Tag / Zeit Themen / Ziele
Freitag
19:00 Uhr Eintreffen der Teilnehmenden
19:05 Uhr Andacht
(P. Steinke)
19:15 Uhr Begrüßung, Vorstellung des Veranstaltungsablaufs
Vorstellungsrunde
19:45 Uhr Blick auf die Region heute
Metapheranalyse: Mir kommt unsere Region vor wie …; Unsere
Region ist wie …
21.15 Uhr Bibelarbeit I
Welcher Bibeltext könnte in der augenblicklichen Situation und für die
Zukunft eine Hilfe darstellen?
22:00 Uhr Ende
Samstag
9:30 Uhr Bibelarbeit II
Bibel-Teilen
10:00 Uhr Zieldefinition
Traumreise: Unsere Region 2016,
Wünsche für die Arbeit in der Region
11:00 Uhr Stehkaffee
11:15 Uhr Leitsatz entwickeln I
Unsere Gemeinde ist …
Unsere Gemeinde soll sein wie… oder Wir wollen …
12:15 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Leitsatz entwickeln II
Einigung auf einen gemeinsamen Leitsatz für die Region
14:00 Uhr Maßnahmenplanung I
Welche Schritte führen uns ans Ziel?
14:30 Uhr Kaffeepause
15:15 Uhr Maßnahmenplanung II
Benennung von Einzelprojekten
17:30 Uhr Feedback - Reisesegen (P. Brunkhorst)
17:45 Uhr Ende
Die Kirchenvorstände bei Ihrer Klausurtagung in Hanstedt I Foto W. Meyer

 Regionale Klausur der Kirchenvorstände Scheeßel, Lauenbrück, Fintel

Scheeßel/Fintel.  (r/gm). Zu einer ersten Klausurtagung trafen sich die Kirchenvorstände aus Scheeßel, Lauenbrück und Fintel jetzt in Hanstedt, um über eine Verbesserung der Zusammenarbeit zu beraten. "Gemeinsame Perspektiventwicklung für die Region“ lautete das Thema. Die Ziele waren klar umrissen:"Die jeweiligen Kirchenvorstandsmitglieder klären das Profil ihrer Region. Sie entwickeln eine gemeinschaftliche Vision auf der Grundlage ihrer gemeinsamen geistlichen Quelle und zeigen erste Handlungsfelder auf.“ Sabine Arnke-Leissing aus Hannover leitete durch ein interessantes Programm, um das Projekt Regionalisierung mit Leben zu füllen. Sie arbeitet als selbstständige Beraterin unter anderem für Kommunen und für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers.

Anhand von Beispielen stellten die Teilnehmer die Ist-Situation in den drei Kirchengemeinden dar. In kleinen Gruppen wurden Bilder, die die Situation in der Region beschreiben, erarbeitet. Beispiele: drei einsam gelegene inseln, jede für sich schön, aber schwer zu erreichen, drei Bäume, die ein gemeinsames Blätterdach haben, drei Burgen, deren Bewohner sich nur gelegentlich treffen...Jeder Teilnehmer hatte einen Bibeltext mitgebracht, der die derzeitige (und für die Zukunft angestrebte) Situation der Kirchengemeinden und ihre Beziehungen zueinander widerspiegeln sollte. Diese wurden in der großen Runde vorgestellt und es folgte eine lebhafte Diskussion, bei der es auch viel zu lachen gab. In der Besprechung stellten die Kirchenvorsteher fest, dass bei aller Verschiedenheit der dreieinige Gott der gemeinsame Nenner ist. Deutlich wurde, wie wichtig ein besserer Zusammenhalt für die gemeinsame Zukunft ist. Sie wollen daher die Vielfalt und Identität ihrer Gemeinden bewahren, dabei aber die Gemeinsamkeiten intensivieren.

In diesem Bewusstsein wurde ein Leitsatz für die Region erarbeitetet. Der lautet: Vielfältig begabt – gemeinsam unterwegs – mit Gott und den Menschen.

Zur Umsetzung dieses Leitsatzes wurden verschiedene konkrete Maßnahmen erörtert. So bezeichneten es alle Teilnehmer als wichtig, den Informationsfluss untereinander zu verbessern. In jedem Gemeindeblatt soll es daher künftig auch Nachrichten aus den Nachbargemeinden geben. Über die Form muss weiter beraten werden. Insgesamt wird eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit angestrebt. Ein nächster Schritt ist die Intensivierung der Zusammenarbeit im Jugendbereich, bei der Männerarbeit und bei der Unterstützung besonderer Gottesdienste, zum Beispiel durch die verschiedenen Chöre und Anspielgruppen. Unter der Moderation von Sabine Arnke-Leissing konnten während des Wochenendes viele Vorbehalte beseitigt werden, so dass alle Teilnehmer optimistisch auf die gemeinsame Umsetzung der Regionalisierung blickten. Ihr Fazit: Die erste gemeinsame Tagung war ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Kirchengemeinden Scheeßel, Lauenbrück und Fintel.

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