Friedenskirche Heber
Der Wunsch der Bevölkerung nach einer eigenen Kirche in Heber geht bereits auf die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurück. Nachdem 1954 ein Friedhof eingerichtet worden war, begannen die Planungen zunächst für eine Friedhofskapelle, dann für den Bau einer Kirche. Sie wurde 1956 von der politischen Gemeinde errichtet und ging erst später in das Eigentum der Landeskirche über. Die Einwohnerzahl betrug zu dieser Zeit etwa 1.400, davon 920 evangelische Kirchenmitglieder. Heute sind es 820 Einwohner und 640 Gemeindeglieder. Zur Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs erhielt die Kirche den Namen Friedenskirche.
Heber ist seit 1961 eine eigenständige Kirchengemeinde mit eigenem Kirchenvorstand. Bei den letzten Kirchenvorstandswahlen erreichte die Wahlbeteiligung mit 42% den höchsten Wert im gesamten Kirchenkreis. Die Kirchengemeinde wird pfarramtlich mitversorgt von der Markusgemeinde Schneverdingen mit den Pastoren Maren Zerbe und Frank Hasselberg. Neben dem sonntäglichen Gottesdienst gibt es hier Konfirmandenunterricht, Frauen- und Jugendkreis, einen Gesprächskreis zur Bibel, Altennachmittag und Kirche für Kinder. Die Spendenbereitschaft der Heberaner für „ihre“ Kirche war stets groß. Auf diese Weise wurden die drei Glocken und die Orgel finanziert sowie in jüngster Zeit umfangreiche Renovierungsarbeiten im Vorfeld des Kirchweihjubiläums am 3. Advent 2006.


