Jugendkreis Heber aktiv

- Foto: Mitglieder des Jugendkreises Heber bei ihrem Ausflug.
Der Jugendkreis der Friedenskirche sammelt wieder Altpapier: am
Samstag, 9. Juni, ab 9 Uhr.
Wer Papier zur Abholung an die Straße stellt, unterstützt damit die Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde.
Und was geschieht mit dem Geld? Damit werden zahlreiche Aktivitäten und kleinere Anschaffungen finanziert. Eines der bisherigen „Highlights“ dieses Jahres war ein Besuch im Center Parc zum Schwimmen und gemeinsamen Essen, an dem 18 Jugendliche teilnahmen. Alle hatten viel Spaß und kehrten „satt und sauber“ zurück.
Der Jugendkreis trifft sich jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr im Jugendraum. Eingeladen sind alle Konfirmierten. Vorschläge und kreative Ideen der Teilnehmer sind immer erwünscht.
Pastor Frank Hasselberg
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden
Am 22. April 2012 feierten die Konfirmanden ihren Vorstellungsgottesdienst. Das Thema lautete: „Tschernobyl - Fukushima – Heber: Schöpfung bewahren“. Mit diesem Gottesdienst wurde die Gedenkwoche der Reaktorkatastrophe eröffnet; weitere Mitwirkende waren die Koordinatorin Barbara Koll und Adam Waranets, ein Zeitzeuge aus Weißrußland.
Die Konfirmandengruppe hat unter der Leitung ihres Pastors Frank Hasselberg intensiv daran gearbeitet, um sich und das Thema der Gemeinde zu präsentieren. Der Vorstellungsgottesdienst ersetzt die frühere Prüfung. Dabei gestalten die Jugendlichen alles selbst, von der Begrüßung bis zum Schlussgebet. Das führte wieder zu einem sehr bunten, abwechslungsreichen Gottesdienst. Dazu trugen auch die modernen Lieder bei, die von Sven Maack und David Niederhagemann auf der Gitarre begleitet wurden.
Friedenskirche Heber
Der Wunsch der Bevölkerung nach einer eigenen Kirche in Heber geht bereits auf die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurück. Nachdem 1954 ein Friedhof eingerichtet worden war, begannen die Planungen zunächst für eine Friedhofskapelle, dann für den Bau einer Kirche. Sie wurde 1956 von der politischen Gemeinde errichtet und ging erst später in das Eigentum der Landeskirche über. Die Einwohnerzahl betrug zu dieser Zeit etwa 1.400, davon 920 evangelische Kirchenmitglieder. Heute sind es 820 Einwohner und 640 Gemeindeglieder. Zur Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs erhielt die Kirche den Namen Friedenskirche.
Heber ist seit 1961 eine eigenständige Kirchengemeinde mit eigenem Kirchenvorstand. Bei den letzten Kirchenvorstandswahlen erreichte die Wahlbeteiligung mit 42% den höchsten Wert im gesamten Kirchenkreis. Die Kirchengemeinde wird pfarramtlich mitversorgt von der Markusgemeinde Schneverdingen mit den Pastoren Maren Zerbe und Frank Hasselberg. Neben dem sonntäglichen Gottesdienst gibt es hier Konfirmandenunterricht, Frauen- und Jugendkreis, einen Gesprächskreis zur Bibel, Altennachmittag und Kirche für Kinder. Die Spendenbereitschaft der Heberaner für „ihre“ Kirche war stets groß. Auf diese Weise wurden die drei Glocken und die Orgel finanziert sowie in jüngster Zeit umfangreiche Renovierungsarbeiten im Vorfeld des Kirchweihjubiläums am 3. Advent 2006.




