Zur Adventszeit startet die Aktion "Ich leg' dich Gott ans Herz"

Matthias Richter, Katharina Rogge-Balke und Hans-Peter Daub halten ein großes Plakat mit einem Herz-Symbol hoch.

Superintendent Hans-Peter Daub (von rechts), Katharina Rogge-Balke und Pastor Matthias Richter vom Fundraisingbüro Rotenburg zeigen eines der großen Banner, die in den nächsten Wochen in vielen Kirchen beschrieben werden.

22.11.2011

Kirchengemeinden richten Blick auf ihre Grundbotschaft
Zur Adventszeit startet im Kirchenkreis Rotenburg die Aktion „Ich leg dich Gott ans Herz“

Mit einer großen Aktion zur Weihnachtszeit wollen die Gemeinden im Kirchenkreis Rotenburg auf eine ihrer zentralen Aufgaben aufmerksam machen: Menschen sind nicht allein auf ihrem Weg. Gott ist da. Und Menschen sind da, die für andere beten, hoffen und glauben.
„Das ist eine der Grundbotschaften von Kirche. Darauf wollen wir gerade in der Adventszeit den Blick richten“, sagt Pastor Matthias Richter aus dem Fundraisingbüro Rotenburg. Er hatte die Idee zu dieser Aktion und sorgt für die Koordination und Durchführung in den vielen beteiligten Kirchengemeinden.
Das Motto lautet: Ich leg dich Gott ans Herz. Im ersten Schritt werden in den nächsten Wochen Briefe verteilt, in denen der Pastor der eigenen Gemeinde ein ganz persönliches Beispiel dafür gibt, wo in seiner Arbeit Menschen Gott ans Herz gelegt wurden.
Da wird beispielsweise von einem kranken Konfirmanden erzählt, der plötzlich nicht mehr im Konfirmandenunterricht sitzt, und für den die Gruppe betet, oder von vielen Briefen von Grundschülern, in denen sie Bitten und Wünsche für die Kinder im Katastrophengebiet von Japan aufgeschrieben haben, und die in der Kirche ausgestellt wurden. Auch ganz persönliche Erfahrungen mit Krankheit und dem Trost durch andere Menschen und dem Wissen, dass Gott jedem einzelnen am Herzen liegt, sind in den Anschreiben dabei.
„Ich war begeistert beim Lesen aller Briefe, weil sie zeigen, wie bunt und vielfältig die Erfahrungen mit dem Glauben sind. Kirche ist eine sehr lebendige Gemeinschaft“, sagt Superintendent Hans-Peter Daub. Er freut sich sehr, wie gut dieses Projekt auf jede einzelne Kirchengemeinde abgestimmt wurde.
Mit im Anschreiben enthalten sind Postkarten, auf denen das Logo der Aktion abgebildet ist – ein großes Herz mit einer offenen Tür. Diese Postkarten können die Empfänger an jemanden weitergeben, den sie Gott ans Herz legen möchten. Darüber hinaus wird es in allen beteiligten Kirchengemeinden am zweiten Adventssonntag einen Gottesdienst zum Thema geben. Die Zeiten sind jeweils unterschiedlich und können den Gemeindebriefen und der Tagespresse entnommen werden. In allen Gottesdiensten wird ein vier Quadratmeter großes Banner ausgehängt sein, auf dem jeder eingeladen wird, Menschen Gott ans Herz zu legen. Und zusätzlich wird auf der Homepage des Kirchenkreises ab Mittwoch, 23. November, eine Seite freigeschaltet sein, die diese Möglichkeit ebenfalls bietet. www.kirche-rotenburg.de/herzenssache
Mit den Briefen gleichzeitig verbunden ist der Spendenaufruf zum diesjährigen freiwilligen Gemeindebeitrag. „Es gehört auch Geld dazu, damit Kirche dieser Ort bleiben kann, an dem niemand allein gelassen wird, und dessen Angebote so vielfältig sind, dass viele sich angesprochen fühlen“, sagt Richter.
Aus den Briefen gehen jeweils auch die konkreten Projekte der jeweiligen Gemeinde hervor, für die das Geld eingesetzt werden soll. Ende der Aktion ist der 6. Januar 2012.

 

 

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