Wiedereintrittsstelle bei Dodenhof

Hans-Peter Daub steht an einem Stand und bietet Kekse in einem Körbchen an.

Superintendent Hans-Peter Daub verteilt bei der Eröffnung der diesjährigen Wiedereintrittsstelle bei Dodenhof in der Adventszeit Kekse in Form von Engeln und Kirchen.

06.12.2011

Präsenz zeigen in der größten Einkaufsrummelzeit
Wiedereintrittsstelle bei Dodenhof in der Adventszeit freitags und sonnabends geöffnet
Neun Eintritte gab es am ersten Wochenende, an dem die Wiedereintrittsstelle in der Kaufhausstadt Dodenhof in Posthausen geöffnet hatte. „Das ist ein schöner Start“, freut sich Superintendent Hans-Peter Daub aus Rotenburg, der zusammen mit Gisela Stark, der stellvertretenden Superintendentin aus Verden die siebte Aktion dieser Art eröffnete. 
Seit drei Jahren betreiben die Kirchenkreise Rotenburg und Verden die Wiedereintrittsstelle zusammen. Ganz nebenbei beim adventlichen Einkaufsbummel können Menschen freitags und samstags zwischen elf und 18 Uhr in Posthausen in die evangelische Kirche eintreten. „Das wissen viele und etliche warten bewusst bis in die Adventszeit, um dieses Angebot wahrnehmen zu können“, sagt Kerstin Dierolf. Die Diakonin von der Evangelischen Kreisakademie Verden ist Koordinatorin der Wiedereintrittsstelle. Auch in diesem Jahr standen erste Interessenten bereits im Eingangsbereich des Supermarktes Genießerwelt, bis der Stand aufgebaut war und sie die entsprechenden Unterschriften unter das Wiedereintritts-Dokument setzen konnten. Das geht ganz unbürokratisch und schnell. Benötigt wird lediglich der Personalausweis. Voraussetzung ist die Taufe, die auch im Fall eines Austritts ihre Gültigkeit behält.
Die Wiedereintrittsstelle ist immer mit einem Pastor oder einer Pastorin und einem Laien besetzt. Dierolf sorgt dafür, dass alle Schichten besetzt sind. „Es gibt echte Fans, die jedes Jahr wieder mit dabei sind“, sagt sie. Für viele zählt dabei nicht die Anzahl der Eintritte. „Wir möchten an diesem Ort in der größten Einkaufsrummelzeit Präsenz zeigen und auch noch einmal deutlich machen, welchen Ursprung das Weihnachtsfest eigentlich hat“, erklärt die Diakonin. Deshalb haben für sie und die 42 anderen, die an den sechs Tagen ehrenamtlichen Dienst in der Wiedereintrittsstelle tun, die Gespräche mit den Passanten ebenfalls einen recht hohen Stellenwert.
Um leichter mit den Menschen in Kontakt zu kommen, bieten die Helfer Kekse in Form von Kirchen und Engeln an, die traditionell von Schülern der Berufsbildenden Schulen in Verden gebacken werden.
Die Wiedereintrittsstelle ist freitags und sonnabends vor den Adventssonntagen von elf Uhr bis 18 Uhr im Eingangsbereich des Supermarktes Genießerwelt auf dem Gelände der Kaufhausstadt Dodenhof in Posthausen geöffnet.

 

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