Vielfältige Begegnung und Hilfe für Menschen vor Ort
Von Montag, 5., bis Dienstag, 20. September, wird in Rotenburg die nächste Landeskirchliche Haussammlung für die Diakonie durchgeführt. „Auch wenn es gar nicht so einfach ist, genügend freiwillige Sammlerinnen und Sammler zu finden, um die Haussammlung in allen Straßen durchzuführen – wir machen weiter“, sagt Walter Thömen, im fünften Jahr Haussammler in Rotenburg. Er fasst damit zusammen, was der Großteil aller ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler denkt. Pastorin Ruth Stieber und Superintendent Hans-Peter Daub hatten in die Auferstehungsgemeinde in Rotenburg geladen.
Nach den Erfahrungen mit der in den letzten Jahren neu belebten Haussammlung galt es zu überlegen, wie nun die Fortsetzung aussehen soll. Mit in der Runde war der neue Fundraiser, Pastor Matthias Richter. Er ist den Gemeinden im Kirchenkreis Rotenburg behilflich, Förderer und Freunde für gemeinsame Anliegen zu finden. Richter war zunächst skeptisch: „Ich war der Meinung, dass es bei diesen kurzen Kontakten an der Haustür nicht so gut möglich sein kann, Menschen über die Entwicklung von Projekten, die sie unterstützen, auf dem Laufenden zu halten.“ Aber der Fundraiser zeigte sich dann beeindruckt vom Engagement der Freiwilligen und von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. „Sie haben mich überzeugt.“
Die Berichte machten deutlich: Das Sammeln an den Haustüren führt zu vielfältigen Begegnungen. „Wichtig ist, dass wir sagen können, wofür das gespendete Geld bestimmt ist.“ Das ist die Erfahrung von Sammlerin Hanna Dreger. Zur Hälfte kommen die Einnahmen dem Diakonischen Werk der Landeskirche Hannovers mit seinen vielen Einrichtungen zugute. Zur anderen Hälfte wird die Sammlung im September 2011 für den Diakoniefonds des Kirchenkreises Rotenburg bestimmt sein. Aus diesem Fonds gewähren die Sozialarbeiter des Kirchenkreises unbürokratische Hilfen für Menschen in Notsituationen. Die Notfälle nehmen zu – der Diakoniefonds ist bereits nach Ablauf der ersten Jahreshälfte nahezu geleert. „Dieser Not müssen wir begegnen“, sagt Grete Lange und erntet dafür die Zustimmung aller anwesenden Haussammler.
Direkte Hilfe vor Ort ist die stärkste Motivation, sich wieder ein Herz zu fassen und Menschen in Rotenburg um ihre Hilfe zu bitten. Niemand wird dabei bedrängt, niemand ist zur Spende verpflichtet. Jede Gabe ist freiwillig. Ohne die Haussammlung gäbe es eine Gelegenheit weniger, mit einer Spende gezielt zu helfen.
Wer mehr Informationen bekommen möchte, oder Interesse hat, als Haussammler in seiner Straße tätig zu werden, wendet sich an Matthias Richter unter Telefon 04261/920-663 oder Email: richter(at)fundraising-row.de.


