Rechenmeister-Förderprojekt in der Stadtschule

Ein Kind und ein Erwachsener rechnen zusammen.

Ein künftiger Rechenmeister beim konzentrierten Training mit der speziell geschulten Pädagogischen Mitarbeiterin Nicole Heitmann.

10.12.2010

„Wir werden Rechenmeister“: So heißt das bereits zweite Förderprogramm, das das Diakonische Werk im Kirchenkreis Rotenburg und die Stadtschule gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Angelehnt an die guten Erfahrungen mit dem Konzept „Wir wollen lesen“ wird jetzt Kindern nicht nur in Deutsch, sondern auch in Mathe einzeln ganz intensiv unter die Arme gegriffen.
„Im ersten Schuljahr mit den Fingern zu rechnen, ist ganz normal. Danach müssen die Kinder aber neue Strategien verinnerlichen, um komplexere Aufgaben lösen zu können“, erklärt Daniel Plewa, Fachbereichsleiter für Mathematik an der Stadtschule. Sonst häufen sich Fehler. „Denn wer für 28 plus 36 erst die Zehner und dann die Einer zusammenzählt, landet bei 514.“ Häufig mache auch die Unterscheidung von rechts und links Probleme - und dann werden am Zahlenstrahl die Richtungen und damit plus und minus verwechselt.
Das Problem: Solche Rechenschwächen fallen zunächst kaum auf. Erst mit der Zeit werden die Noten schlechter und schlechter. „Aber dann noch die fehlenden Grundlagen zu legen, gelingt im normalen Förderunterricht nicht“, sagt Schulleiterin Susanne Enders. Denn der findet meistens in der Gruppe statt und orientiert sich immer an den Inhalten der jeweiligen Klassenstufe – in der dritten zum Beispiel also bereits am Multiplizieren und Dividieren. Nur so gelingt es den Mädchen und Jungen, den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Bereits bei der Leseförderung hat die Schule mit intensiven Zweiergruppen gute Erfolge erzielt – alle Kinder wurden versetzt, eines gehört inzwischen zu den besten Lesern in der Klasse. Da lag es nahe, dieses Konzept aufs Rechnen zu übertragen und in das Nachmittagsangebot der Ganztagsschule aufzunehmen. Und weil auch dafür weder das Land noch die Stadt Geld bereit stellen, ist auch hier wieder die Diakonie mit im Boot.
Besonderen Förderbedarf haben die Pädagogen bei 16 Jungen und Mädchen der Klassen zwei bis vier festgestellt. Immer zwei davon werden gemeinsam unterrichtet, und zwar zweimal die Woche je 30 Minuten. „So können wir bei jedem Kind ganz genau schauen, wo es Schwierigkeiten hat und da gezielt ansetzten. Und anders als im normalen Unterricht kann hier jeder beim Rechnen sprechen. Das hilft ungemein“, sagt Mathelehrer Plewa. Ihm zur Seite stehen mit Nicole Heitmann und Susanne Dittmann zwei pädagogische Mitarbeiterinnen. Beide haben Fortbildungen absolviert, um fachdidaktisch auf der Höhe der Zeit zu sein.
Warum sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises Rotenburg engagiert? „Für den Schulerfolg und damit auch das spätere Leben spielt wie das Lesen auch das Rechnen eine große Rolle“, sagt Andrea Wessel. Die Eltern suchen nach Unterstützung für ihre Kinder, die sie selbst nicht leisten können. Das kann an den Familienverhältnissen liegen, an Sprachproblemen oder auch daran, dass Alleinerziehende und Berufstätige einfach zu wenig Zeit haben. Und für privaten Nachhilfeunterricht fehlt oft das Geld. Wessel: „Da ist es gut, frühzeitig zu helfen – bevor aus einer Rechenschwäche Schulversagen und ganz große spätere Probleme werden.“
Zu den Unterstützern der beiden Förderprogramme an der Stadtschule gehören der Diakoniefonds des Kirchenkreises Rotenburg, das Diakonissen-Mutterhaus, der Präventionsrat der Stadt sowie die Feuerbestattung Verden und der private Radiosender Hit-Radio Antenne Niedersachsen mit seiner Spendenaktion „Antenne hilft“ gemeinsam mit der Diakonie. Wer spenden möchte oder weitere Fragen hat, kann sich wenden an Hartmut Ladwig, Leiter des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Rotenburg, Telefon: 04261/ 2363.„Wir werden Rechenmeister“: So heißt das bereits zweite Förderprogramm, das das Diakonische Werk im Kirchenkreis Rotenburg und die Stadtschule gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Angelehnt an die guten Erfahrungen mit dem Konzept „Wir wollen lesen“ wird jetzt Kindern nicht nur in Deutsch, sondern auch in Mathe einzeln ganz intensiv unter die Arme gegriffen.
„Im ersten Schuljahr mit den Fingern zu rechnen, ist ganz normal. Danach müssen die Kinder aber neue Strategien verinnerlichen, um komplexere Aufgaben lösen zu können“, erklärt Daniel Plewa, Fachbereichsleiter für Mathematik an der Stadtschule. Sonst häufen sich Fehler. „Denn wer für 28 plus 36 erst die Zehner und dann die Einer zusammenzählt, landet bei 514.“ Häufig mache auch die Unterscheidung von rechts und links Probleme - und dann werden am Zahlenstrahl die Richtungen und damit plus und minus verwechselt.
Das Problem: Solche Rechenschwächen fallen zunächst kaum auf. Erst mit der Zeit werden die Noten schlechter und schlechter. „Aber dann noch die fehlenden Grundlagen zu legen, gelingt im normalen Förderunterricht nicht“, sagt Schulleiterin Susanne Enders. Denn der findet meistens in der Gruppe statt und orientiert sich immer an den Inhalten der jeweiligen Klassenstufe – in der dritten zum Beispiel also bereits am Multiplizieren und Dividieren. Nur so gelingt es den Mädchen und Jungen, den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Bereits bei der Leseförderung hat die Schule mit intensiven Zweiergruppen gute Erfolge erzielt – alle Kinder wurden versetzt, eines gehört inzwischen zu den besten Lesern in der Klasse. Da lag es nahe, dieses Konzept aufs Rechnen zu übertragen und in das Nachmittagsangebot der Ganztagsschule aufzunehmen. Und weil auch dafür weder das Land noch die Stadt Geld bereit stellen, ist auch hier wieder die Diakonie mit im Boot.
Besonderen Förderbedarf haben die Pädagogen bei 16 Jungen und Mädchen der Klassen zwei bis vier festgestellt. Immer zwei davon werden gemeinsam unterrichtet, und zwar zweimal die Woche je 30 Minuten. „So können wir bei jedem Kind ganz genau schauen, wo es Schwierigkeiten hat und da gezielt ansetzten. Und anders als im normalen Unterricht kann hier jeder beim Rechnen sprechen. Das hilft ungemein“, sagt Mathelehrer Plewa. Ihm zur Seite stehen mit Nicole Heitmann und Susanne Dittmann zwei pädagogische Mitarbeiterinnen. Beide haben Fortbildungen absolviert, um fachdidaktisch auf der Höhe der Zeit zu sein.
Warum sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises Rotenburg engagiert? „Für den Schulerfolg und damit auch das spätere Leben spielt wie das Lesen auch das Rechnen eine große Rolle“, sagt Andrea Wessel. Die Eltern suchen nach Unterstützung für ihre Kinder, die sie selbst nicht leisten können. Das kann an den Familienverhältnissen liegen, an Sprachproblemen oder auch daran, dass Alleinerziehende und Berufstätige einfach zu wenig Zeit haben. Und für privaten Nachhilfeunterricht fehlt oft das Geld. Wessel: „Da ist es gut, frühzeitig zu helfen – bevor aus einer Rechenschwäche Schulversagen und ganz große spätere Probleme werden.“
Zu den Unterstützern der beiden Förderprogramme an der Stadtschule gehören der Diakoniefonds des Kirchenkreises Rotenburg, das Diakonissen-Mutterhaus, der Präventionsrat der Stadt sowie die Feuerbestattung Verden und der private Radiosender Hit-Radio Antenne Niedersachsen mit seiner Spendenaktion „Antenne hilft“ gemeinsam mit der Diakonie. Wer spenden möchte oder weitere Fragen hat, kann sich wenden an Hartmut Ladwig, Leiter des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Rotenburg, Telefon: 04261/ 2363.„Wir werden Rechenmeister“: So heißt das bereits zweite Förderprogramm, das das Diakonische Werk im Kirchenkreis Rotenburg und die Stadtschule gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Angelehnt an die guten Erfahrungen mit dem Konzept „Wir wollen lesen“ wird jetzt Kindern nicht nur in Deutsch, sondern auch in Mathe einzeln ganz intensiv unter die Arme gegriffen.
„Im ersten Schuljahr mit den Fingern zu rechnen, ist ganz normal. Danach müssen die Kinder aber neue Strategien verinnerlichen, um komplexere Aufgaben lösen zu können“, erklärt Daniel Plewa, Fachbereichsleiter für Mathematik an der Stadtschule. Sonst häufen sich Fehler. „Denn wer für 28 plus 36 erst die Zehner und dann die Einer zusammenzählt, landet bei 514.“ Häufig mache auch die Unterscheidung von rechts und links Probleme - und dann werden am Zahlenstrahl die Richtungen und damit plus und minus verwechselt.
Das Problem: Solche Rechenschwächen fallen zunächst kaum auf. Erst mit der Zeit werden die Noten schlechter und schlechter. „Aber dann noch die fehlenden Grundlagen zu legen, gelingt im normalen Förderunterricht nicht“, sagt Schulleiterin Susanne Enders. Denn der findet meistens in der Gruppe statt und orientiert sich immer an den Inhalten der jeweiligen Klassenstufe – in der dritten zum Beispiel also bereits am Multiplizieren und Dividieren. Nur so gelingt es den Mädchen und Jungen, den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Bereits bei der Leseförderung hat die Schule mit intensiven Zweiergruppen gute Erfolge erzielt – alle Kinder wurden versetzt, eines gehört inzwischen zu den besten Lesern in der Klasse. Da lag es nahe, dieses Konzept aufs Rechnen zu übertragen und in das Nachmittagsangebot der Ganztagsschule aufzunehmen. Und weil auch dafür weder das Land noch die Stadt Geld bereit stellen, ist auch hier wieder die Diakonie mit im Boot.
Besonderen Förderbedarf haben die Pädagogen bei 16 Jungen und Mädchen der Klassen zwei bis vier festgestellt. Immer zwei davon werden gemeinsam unterrichtet, und zwar zweimal die Woche je 30 Minuten. „So können wir bei jedem Kind ganz genau schauen, wo es Schwierigkeiten hat und da gezielt ansetzten. Und anders als im normalen Unterricht kann hier jeder beim Rechnen sprechen. Das hilft ungemein“, sagt Mathelehrer Plewa. Ihm zur Seite stehen mit Nicole Heitmann und Susanne Dittmann zwei pädagogische Mitarbeiterinnen. Beide haben Fortbildungen absolviert, um fachdidaktisch auf der Höhe der Zeit zu sein.
Warum sich das Diakonische Werk des Kirchenkreises Rotenburg engagiert? „Für den Schulerfolg und damit auch das spätere Leben spielt wie das Lesen auch das Rechnen eine große Rolle“, sagt Andrea Wessel. Die Eltern suchen nach Unterstützung für ihre Kinder, die sie selbst nicht leisten können. Das kann an den Familienverhältnissen liegen, an Sprachproblemen oder auch daran, dass Alleinerziehende und Berufstätige einfach zu wenig Zeit haben. Und für privaten Nachhilfeunterricht fehlt oft das Geld. Wessel: „Da ist es gut, frühzeitig zu helfen – bevor aus einer Rechenschwäche Schulversagen und ganz große spätere Probleme werden.“
Zu den Unterstützern der beiden Förderprogramme an der Stadtschule gehören der Diakoniefonds des Kirchenkreises Rotenburg, das Diakonissen-Mutterhaus, der Präventionsrat der Stadt sowie die Feuerbestattung Verden und der private Radiosender Hit-Radio Antenne Niedersachsen mit seiner Spendenaktion „Antenne hilft“ gemeinsam mit der Diakonie. Wer spenden möchte oder weitere Fragen hat, kann sich wenden an Hartmut Ladwig, Leiter des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Rotenburg, Telefon: 04261/ 2363.

 

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