Fundraisingbüro Rotenburg bekommt neue Mitarbeiterin
Katharina Rogge-Balke verstärkt das Team des Fundraisingbüros Rotenburg. An der Seite von Pastor Matthias Richter unterstützt sie nun den ev.-luth. Kirchenkreis Rotenburg, die Rotenburger Werke und das Diakoniekrankenhaus dabei, Freunde und Förderer für deren Arbeit zu finden.
Sieben Jahre lang hatte die studierte Historikerin im Bereich PR und Öffentlichkeitsarbeit in einer Hamburger Agentur gearbeitet. Dort lagen ihre Schwerpunkte in der Betreuung von Klienten aus den Bereichen Non-Profit, Stiftungswesen und Landesmarketing. „Ich freue mich, dass ich mich nun sehr konkret für gesellschaftliche Projekte engagieren kann, die ich sehr gut finde und zu denen ich auch etwas sagen kann“, erzählt die 36-Jährige.
Demnächst wird sie mit ihrem Mann von Hamburg nach Soltau ziehen. Dort ist sie auch aufgewachsen und hat sich kirchlich engagiert. „Nicht zuletzt durch meine Arbeit für die Stiftung der Gemeinde lag es für mich nahe, mich für die Stelle im Fundraisingbüro zu bewerben. Ich finde bürgerschaftliches Engagement wichtig. Und deshalb macht es mir Spaß, mich auch beruflich für die Belange der Diakonie einzusetzen.“
Das Fundraisingbüro Rotenburg arbeitet für drei Gesellschafter: den Kirchenkreis Rotenburg, die Rotenburger Werke und das Diakoniekrankenhaus. Dabei geht es nicht um reine Geldbeschaffung. „Fundraising ist die langfristige Pflege und der Aufbau von tragfähigen Beziehungen“, erklärt Rogge-Balke. Das Fundraisingbüro Rotenburg bietet für die drei Gesellschafter ganz konkrete Dienstleistungen an: „Wir helfen beispielsweise dabei, Konzepte zu entwickeln und beraten bei Einzelprojekten. Wir übernehmen aber auch die konkrete Durchführung einer Maßnahme.“
Nach ihrem kurzen Aufenthalt in Rotenburg ist sie bereits von allen drei Einrichtungen sehr angetan. „Das Angebot im Kirchenkreis ist sehr engagiert und reichhaltig und das Leben in den Gemeinden besonders aktiv.“ Bei ihren ersten Kontakten zu den Rotenburger Werken beeindruckte sie die Komplexität der Einrichtung und ihr besonderes Verhältnis zur Stadt Rotenburg. „Die Werke sind ein ganz normaler Teil der Stadt. Das habe ich so noch nie erlebt.“ Aus dem Diakoniekrankenhaus haben es ihr zwei Projekte besonders angetan: „Der Freibettfonds und auch die Hilfe für Äthiopien liegen mir sehr am Herzen.“
Kurz nach ihrem Umzug wird sie auch ihre Dissertation zur Militär- und Gesellschaftssatire der Zeitschrift „Simplicissimus“ im wilhelminischen Deutschland abschließen. Dann freut sie sich schon wieder auf mehr Freizeit. In der möchte sie mit dem Fahrrad Ausflüge durch die Lüneburger Heide unternehmen und auch mal wieder Bücher lesen, die nichts mit dem Deutschen Kaiserreich zu tun haben.


