"Freaks" spielen Volleyball
Wer gerne Radio hört und auf die Charts steht, kennt den Hit „Freaky like me“ der norwegischen Hip-Hop- und Reggae-Band Madcon. Unter eben diesem Motto stand auch das Kirchenkreisvolleyball-Turnier in der Sporthalle der Rotenburger Pestalozzischule.
Die mehr als 50 Teilnehmer und acht Teams aus den verschiedenen Regionen des Kirchenkreises waren dazu aufgerufen, sich für das Event möglichst verrückt zu kleiden. Traditionell lädt die Kirchenkreisjugend zu diesem besonderen Turnier und ruft die Jugendlichen dazu auf, sich immer zu neuen Oberthemen in Schale zu schmeißen. So gab es zwar Hobbysportler, die ganz normal im T-Shirt aufliefen, andere aber hatten sich besondere Mühe gegeben und erschienen pünktlich zum Turnierbeginn mit Hemd und Krawatte, mit Röcken und bunten Strumpfhosen, in Warnwesten und Karate-Anzügen oder lustigen Pippi-Langstrumpf-Zöpfen. Zu Beginn versammelten sich die Jugendlichen in einem großen Kreis in der Mitte der Turnhalle zu einer Andacht gehalten von Kirchenkreisjugendpastor Marco Müller. Im Mittelpunkt stand ebenfalls das Thema: „Was ist eigentlich ein Freak?“ Das Turnier selbst wurde vom Kirchenkreisjugendkonvent und Jugenddiakonin Sabine Ahua organisiert. „Alle Regionen helfen tatkräftig mit“, berichtete Ahua. So wurde die Veranstaltung vom Technik-Team aus der Kirchenregion Kirchwalsede-Brockel-Visselhövede vertont und von Natascha Denell vom Kirchenkreisjugendkonvent moderiert.
Am Ende waren die Verlierer die Sieger: Das Team „Two Faces“ aus der Region Schneverdingen belegte beim Turnier zwar den letzten Platz, erhielt dafür aber das Kennerspiel des Jahres „7 Wonders“ und heimste außerdem noch den Kreativpreis, einen fair gehandelten Volleyball, ein. Das Turnier gewann die Mannschaft Six Packs aus der Region Ahausen-Sottrum-Horstedt.
Weitere Infos zu Veranstaltungen der Kirchenkreisjugend gibt es im Internet unter www.evjugend-row.de.


