Diakonsiches Werk: Benjamin Haase neu im Team

Porträtfoto von Benjamin Haase.

Der Diplom-Psychologe und Krankenpfleger Benjamin Haase hat sich unter anderem mit Fragen zur Prävention von Burn-Out auseinandergesetzt.

16.09.2011

Das Diakonische Werk des Kirchenkreises Rotenburg hat Verstärkung bekommen. Benjamin Haase gehört jetzt zum Team der Evangelischen Lebensberatungsstelle und übernimmt gleichzeitig das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers im Diakonischen Werk. Zum Diakonischen Werk gehören neben der Evangelischen Lebensberatungsstelle die Sozialberatung des Kirchenkreises, die Lebensmittelausgabestellen in Rotenburg, Scheeßel, Sottrum und Visselhövede, die Schuldnerberatung, die Beratungsstelle „Wildwasser“ gegen sexuelle Gewalt, die Flüchtlings- und Ausländerberatung sowie der Jugendmigrationsdienst.
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, denn hier kann ich all meine bisher gesammelten Berufserfahrungen einbringen“, sagt Haase. Der Diplom-Psychologe und gelernte Krankenpfleger hat in Bremen studiert und dort seine Diplom-Arbeit zum Thema Prävention von Burn-Out in der Pflege geschrieben. „Gerade Mitarbeitende im Gesundheitswesen leiden häufig unter der Arbeitsbelastung. Unser Ziel war es, schon während der Ausbildung zur Pflegekraft über Anzeichen von Burn-Out zu informieren“, sagt Haase.
Als nächste berufliche Station hat der heute 32-Jährige in der Niedersächsischen Lutherische Heimvolkshochschule Hermannsburg den Aufbau des Qualitätsmanagements mit unterstützt. Anschließend hat er sich an der Universität Flensburg mit der Gestaltung altersgerechter Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen beschäftigt. „Älter werdende Belegschaften und Patienten machen Veränderungen in der Gestaltung der Arbeit nötig. Wenn wir das berücksichtigen, können alle gesünder alt werden“, sagt Haase.
Seine letzte berufliche Station vor der Arbeit in der Lebensberatungsstelle Rotenburg führte ihn an das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein nach Kiel. Dort hat er in der Klinik für Strahlentherapie auf der Palliativstation Patienten, Angehörige und Mitarbeitende psychologisch betreut.
An der neuen Aufgabe in Rotenburg gefällt dem gebürtigen Tister die Verbindung zur Kirche. „Spirituelle Fragen gehören häufig mit in den Beratungskontext. Die Offenheit der Menschen, diese hier auch anzusprechen, ist größer als in Beratungseinrichtungen von anderen Trägern.“ Haase selbst stammt aus einem christlichen Elternhaus und hat sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit und später in der christlichen Studierendenarbeit engagiert.
Darüber hinaus schätzt der Psychologe das breite Spektrum des Beratungsangebots an seinem neuen Arbeitsplatz. Dazu gehören Erziehung und Familie, Jugendliche, Ehe und Partnerschaft, Trennung und Scheidung sowie Lebensberatung.

 

 

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