Diakonie-Haussammlung: Positives Fazit beim Auswertungstreffen

Gruppenbild mit den Haussammlern.

Sind zufrieden mit der diesjährigen Diakonie-Haussammlung: ehrenamtliche Sammler während eines Auswertungstreffens.

17.10.2011

Die diesjährige Diakonie-Haussammlung hat bisher 5.356 Euro erbracht. „Das ist sogar ein bisschen mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Pastorin Ruth Stieber, Koordinatorin des Projekts. Dabei ist noch gar nicht alles gesammelte Geld bei ihr eingegangen. Die Summe kann sich also noch ein wenig erhöhen.
Das erfreut die ehrenamtlichen Haussammler, von denen sich ein kleiner Teil jetzt zu einer gemeinsamen Nachbereitung getroffen hat. Sie waren im September in verschiedenen Gebieten des Kirchenkreises Rotenburg unterwegs gewesen, um für diakonische Zwecke an den Haustüren Spenden zu erbitten.
„Für die Menschen ist wichtig zu erfahren, wofür sie Geld geben sollen“, fasst Gerda Klawitter aus Kirchwalsede die Erfahrung zusammen, die alle Sammler gemacht haben. Der Erlös der Diakonie-Haussammlung wird jedes Jahr zu 50 Prozent über das Diakonische Werk auf Hilfsprojekte in Niedersachsen verteilt. Die andere Hälfte kommt Bedürftigen im Kirchenkreis Rotenburg zugute, etwa wenn eine junge Mutter von ihrem gewalttätigen Mann wegziehen muss oder arbeitslose Eltern Winterjacken für ihre Kinder brauchen. Alle Hilfen sind mit einer Beratung durch den Kirchenkreissozialarbeiter verknüpft. So ist gewährleistet, dass die Gelder auch sinnvoll eingesetzt werden.
„Die Armut in unserer Gesellschaft nimmt zu. Darüber habe ich mit vielen Menschen während der Haussammlung gesprochen. Das ist oft noch gar nicht so bewusst“, berichtet der Rotenburger Walter Thömen aus seinen Erfahrungen. Dass das Gespräch ein wichtiges Element der Diakonie-Haussammlung ist, bestätigt auch Friedhelm Horn, ebenfalls aus Rotenburg. Auch er hatte interessante Diskussionen während seiner Tour. Und neben den gesammelten Spendengeldern für den guten Zweck hat er für sich ganz persönlich noch etwas aus der Aktion gezogen: „Ich habe viele Nachbarn dadurch erst kennengelernt.“

 

 

 zur Übersicht